Franklin

Wolkenflug spielt Zerreissprobe : Gedichte / Farhad Showghi.

Author/Creator:
Showghi, Farhad, 1961- author.
Edition:
1. Auflage.
Publication:
Berlin : Kook, 2017.
Series:
Reihe Lyrik (Idstein, Germany) ; Bd. 55.
Reihe Lyrik ; [55]
Format/Description:
Book
93 pages ; 21 cm.
Form/Genre:
German poetry -- 21st century.
German poetry -- 21st century.
Summary:
Ein eher bei sich selbst verweilendes Sprechen, das sich mitunter erinnert, vernetzt, verwirft, abkoppelt, entbindet, doch nicht negiert, mit wiederholtem Re-entry in der Landschaft. Ein Sprechen zwischen dem Denken des Blicks und dem aktiven Schauen. Niemand befiehlt und niemand gehorcht. Omnipräsenz der Sehnsucht gibt?s weiterhin schon bei leichtestem Tun. Zwiesprache zwischen Hiesigem und Dortigem. Bis hin nach Persien. Mir ging es auch um Wege der Wahrnehmung: Wie komme ich noch ganz unwissend um den Körper herum? Wie beschäftige ich mein Sehen weiter? Und wie die nächstbeste Geste in der Luft? Es gibt Dinge hinter mir, ein Erinnern, das sich an den Rändern kräuselt und dann selbst überlappt. Weil vieles ab sofort auch vor mir liegen will. Ich werde ja gerne nicht nur auf einen Entwurf von mir selbst zurückgeworfen.0Vielerorts bin ich über kurz oder lang ganz Zeit geworden. Die Hände waren schon viele Tage. Mindestens zum eigenen Körper hin. Wie das Atemholen. Ticktack, hier ist meine Nase, gleich folgt der Hals. Aber dort, wo das Alphabet die0Sprache wechselt, wo die Dinge kurz aufhören zu heißen, bevor sie sich neue Buchstaben, Klänge suchen, herrscht nicht nur Stille, die Bedeutung ist fort, Namenlosigkeit lässt sich erinnern, das Reale erahnen. Und eine Weile später kann ich0vielleicht noch einmal von vorn den Faden verlieren und auch ein Wort wie Garten mitten oder hinten im Garten, sicherheitshalber unter jedem Himmel, stehen und sich weiten lassen. Und schließlich wollte auch das Sentiment gleich in0der Nähe des Körpers neue Wege finden.0? Farhad Showghi.
Contents:
Vom Hinschmeissen und Leichtfüssigsein
Wovon jetzt reden?
Vom Hinschmeissen reden
Vom Loslegen
Vom Aufwachen reden
Vom in-Schuss-Bringen
Von Anfeuern
Von Skizzieren reden
Von Durchzwängen reden
Vom Losreissen reden
Von Nachahmen reden
Vom Ähneln
Vom Einhandeln
Von Warten reden, sich hineinziehen lassen
Jede Menge Seitenstrassen
Es ist hier
Nach der Arbeit : der Himmel, wie er sich anfühlt
Heute : Lege ich Wäsche zusammen
Ich meine, dass im Garten die Schubkarre steht
Was ich auch sage
Jede Menge Seitenstrassen
Der Sekundentakt im Traum
Sind wir schneller
Wir warten : Wie sich die Büsche wölben
Die Sonne steht links oben
Das Wort Hand
Der Sekundentakt im Traum
Unsre müden Augen
Im Rückblick
Solang
Weil wir warten : und im Zimmer alles verschieden ist.
Dort, wo wir stehen
Wolkenflug spielt Zerreissprobe
Einige Wolken oben
Wäre ich gleich losgegangen
Ich habe in der Nähe des Fensters etwas getrunken
Ein Umschauen
Gerade ein Luftzug
Wir hören auf die Schläfen
Ich trete aus dem Garten
Sichtbarkeit
Hantieren
Bin lange noch gut zu sehen
Das Fernste bleibt leichter Umgang mit Draussensein
Der Bestand an Gemurmel
Es sind hier Helligkeiten
Heutiges zuerst
Nachdem schon vorhin alles klar war
Hier ist Aussenluft
Die weite Fahrt
Ein Bücken zum Stein
Vielleicht einen Ausgleich schaffen
Ich beginne den Nachmittag
Glas an der Strasse
Fingernagel öffnet Zeit
Und heute, sagt Ghulam
Ghulam sagt
Ich ziehe Umrisse nach
Während einer wie ich noch am Ziehbrunnen spricht
Die Berge sind weiss
Leerlauf der Teppichblumen
Zurück zum Kinn des Vaters
Ein Nachmittag in Teheran
Die Knöpfe am Hemd
Im Halbschlaf die Sprache wechseln.
Notes:
Series number missing in book.
Poems.
ISBN:
9783937445878
3937445870
OCLC:
1020070505
Publisher Number:
9783937445878
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